„Was bin ich?“-Rätsel für Kinder funktionieren so: Ein Ding spricht selbst. Es erzählt in der Ich-Form, was es kann und wie es aussieht, verrät aber seinen Namen nicht. Oft klingt das widersprüchlich, als hätte es etwas, das es gar nicht haben kann. Du sammelst die Hinweise und rätst, wer da spricht.
Auf meinem Rücken trage ich viele spitze Stacheln. Nachts schnüffle ich durch den Garten und suche Käfer und Würmer. Wenn ich Angst habe, rolle ich mich zu einer Kugel zusammen. Den Winter verschlafe ich unter einem Haufen Laub. Wer bin ich?
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Ein Igel.
ab 6 Jahren, passt bis 8Schwierigkeit: leichtleicht
Ich bin rund und orange und wachse auf dem Feld. Im Herbst schneidet man mir ein Gesicht hinein und stellt ein Licht in meinen Bauch. Dann leuchte ich in der Halloween-Nacht vor der Tür. Was bin ich?
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Ein Kürbis.
ab 6 Jahren, passt bis 8Schwierigkeit: leichtleicht
Ich bin aus Papier. Kinder schreiben oder malen auf mich, was sie sich zu Weihnachten wünschen. Dann liege ich auf der Fensterbank und warte darauf, abgeholt zu werden. Was bin ich?
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Der Wunschzettel.
ab 6 Jahren, passt bis 8Schwierigkeit: leichtleicht
Ich habe lange Ohren und einen kleinen, runden Puschelschwanz. Ich hoppele über die Wiese und knabbere gern Möhren. An Ostern erzählt man sich, dass ich bunte Eier verstecke. Wer bin ich?
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Der Osterhase.
ab 6 Jahren, passt bis 8Schwierigkeit: leichtleicht
Ich klopfe den ganzen Tag, aber nie an eine Tür. Ich hämmere mit dem Kopf gegen Holz und bekomme trotzdem kein Kopfweh. Meine Wohnung meißle ich selbst in einen Baumstamm. Mit meiner langen Zunge ziehe ich Käfer aus der Rinde. Wer bin ich?
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Ein Specht.
ab 8 Jahren, passt bis 10Schwierigkeit: mittelmittel
Ich komme in der Nacht zum 6. Dezember. Ich trage einen roten Mantel, einen langen weißen Bart und einen hohen Hut mit Spitze. Wer am Abend geputzte Stiefel vor die Tür stellt, findet am Morgen Nüsse und Mandarinen darin. Wer bin ich?
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Der Nikolaus.
ab 6 Jahren, passt bis 8Schwierigkeit: leichtleicht
Im Frühling komme ich heraus und bin hellgrün. Im Sommer gebe ich dir Schatten. Im Herbst werde ich gelb, rot oder braun und segle zu Boden. Was bin ich?
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Ein Blatt vom Baum.
ab 6 Jahren, passt bis 8Schwierigkeit: leichtleicht
Es gehört dir ganz allein. Deine Eltern haben es dir geschenkt, als du ganz klein warst. Trotzdem benutzen deine Freunde es viel öfter als du selbst. Was ist das?
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Dein Name.
ab 8 Jahren, passt bis 10Schwierigkeit: mittelmittel
Wenn die Sonne scheint, laufe ich dir überall hinterher. Ich mache alles nach, was du machst, aber ich sage nie ein Wort. Nachts bin ich verschwunden. Was bin ich?
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Dein Schatten.
ab 6 Jahren, passt bis 8Schwierigkeit: leichtleicht
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Viele Rätsel auf einmal: Jedes Heft hat ein Deckblatt, eine Seite je Rätsel und alle Lösungen am Ende. Im Druckfenster kannst du es auch als PDF speichern.
Lies jeden Satz einzeln und frag dich: Was passt dazu? Schreib ruhig ein paar Ideen auf einen Zettel. Beim nächsten Satz prüfst du, welche Idee noch stimmt, und streichst die anderen.
Seltsame Sätze sind oft der beste Hinweis. Klingt etwas unmöglich, ist ein Wort vielleicht anders gemeint, als du zuerst denkst. Jedes Rätsel hat zwei Tipps. Öffne erst den ersten. Hilft er nicht, kommt der zweite. Die Lösung deckst du ganz zum Schluss auf.
Für wen passt das?
Die meisten „Was bin ich?“-Rätsel sind für Kinder ab 6 gedacht, einige ab 8, eines ab 10. Es gibt leichte und mittlere. Jüngere Kinder raten am besten mit, während jemand vorliest. Viele weitere Denkaufgaben findest du bei den Rätselfragen für Kinder.
Tipps für Eltern und Lehrkräfte
Lesen Sie das Rätsel Satz für Satz vor und machen Sie nach jedem Satz eine kleine Rate-Pause. So raten alle am Tisch mit: im Auto, beim Essen oder vor dem Schlafen. In der Klasse können die Kinder danach selbst ein „Was bin ich?“-Rätsel schreiben: Sie wählen einen Gegenstand aus dem Raum und beschreiben ihn in drei Sätzen, ohne ihn zu nennen. Das übt genaues Beschreiben. Passende Rätsel für Jüngere finden Sie bei den Rätseln ab 6 Jahren.